"Stadtansichten“ – Schwabacher Schüler blicken auf ihre Stadt  

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Sonderausstellung vom 24. Oktober bis 26. November im Stadtmuseum

Wie sehen junge Mitbürger ihre Heimatstadt Schwabach? Diese Frage ging Anfang des Jubiläumsjahres an die Schwabacher Schulen, angeregt durch den Förderverein Stadtmuseum Schwabach.

Ab dem 24. Oktober haben Schülerinnen und Schüler nun Gelegenheit, ihre Vorstellungen von ihrer Stadt der Öffentlichkeit im Stadtmuseum zu präsentieren und spannende Einsichten in den Blickwinkel von Jugendlichen zu geben. Die Ausstellung zeigt, mit welchen Augen unsere Kinder und Jugendlichen auf Schwabach schauen, was sie empfinden und denken, an Ideen und Vorstellungen haben, was ihnen wichtig erscheint und auch welche Hoffnungen und Wünsche sie für die Zukunft der Stadt haben.

Zusammengestellt wurde die Ausstellung von Schülern des Adam-Kraft-Gymnasiums, des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums, der Hermann-Stamm-Realschule, der Wirtschaftsschule, der Christian-Maar-Schule, der Comenius-Schule und der Karl-Dehm-Schule sowie dem JFF, Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

Bilder in verschiedensten Techniken, Rauminstallationen, Filme und Videosequenzen, Brettspiele und Musikstücke zeigen vielfältige Impressionen der Jubiläumsstadt Schwabach. Die Themen umfassen ein breites Spektrum von „Schwabacher Ikonen“, Musikern und Sagengestalten, über historischen Stadtansichten und Lieblingsorte bis hin zum Schulweg, festgehalten von den Jugendlichen selbst mit ihren Smartphones. Auch mit der Thematik „Einkaufen in Schwabach“ beschäftigten sich die Schüler und kamen dabei auf ganz erstaunliche Lösungen.

 

 

Fahrt zur Landesausstellung    landesausstellung 400   


am Samstag, dem 24. Juni 2017 fand eine Exkursion zur Landesausstellung 2017 nach Coburg statt.

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ war der Titel in diesem Jahr.


Herr Schmid, unser Museumsleiter, konnte es dankenswerter Weise möglich machen, dass wir an einer fachkundigen Führung durch die Kuratoren der Ausstellung teilnehmen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonderführung zur Geschichte der Migration in Schwabach

und Mitgliederversammlung

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Alle Mitglieder sind zur Jahresversammlung am 18.Mai um 18.30 Uhr im Museum herzlich eingeladen. 

Im Anschluss gibt es für alle Beteiligten eine Sonderführung durch Herrn Schmid in der Ausstellung Hin und Weg.

»Ich bin ein Schwabacher!«

Wirklich? Vielleicht sind ja auch Ihre Vorfahren mal als »frembde gesellen« in die Stadt gekommen. Oder haben Sie einen reichen Onkel in Amerika? Einmal nachgedacht und schon hat ihre Familie einen Migrationshintergrund. Lassen Sie sich überraschen, welch buntes Völkchen sich da mitten in Franken versammelt hat.

Weithin bekannt ist Schwabach als Hugenottenstadt in der sich um 1700 zahlreiche französische Glaubensflüchtlinge ansiedelten und die mit einem eigenen Kirchenbau und manchem Straßennamen das Bild der Stadt bis heute erkennbar veränderten.

Aber von den Franken, die unsere Region im 8. Jahrhundert eroberten und Schwabach zum Königshof machten, über wandernde Gesellen im Mittelalter, den Flüchtlingsströmen nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Gastarbeitern der 1960er Jahre ist die Geschichte und das Gesicht unserer Stadt geprägt vom Kommen und Gehen der Menschen.


Die Ausstellung »Hin und weg« begibt sich auf die Spuren der Menschen, die einst als Fremde in unsere Stadt kamen, und begleitet diejenigen, die als Auswanderer von Schwabach in die Ferne zogen. Sie regt zum Nachdenken über die eigene Familiengeschichte und -zukunft an und lässt auch die Menschen zu Wort kommen, die erst in jüngster Zeit bei uns eine neue Heimat fanden.

Höhepunkte der Ausstellung sind die beiden riesigen Wandteppiche, die um 1745 in der von Hugenotten gegründeten Manufaktur in Schwabach entstanden sind und erstmals seit fast 20 Jahren wieder in ihrer Heimatstadt zu sehen sein werden.

 

 

Kuchenverkauf im Museum durch den Förderverein

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gibt es wieder den beliebten Kuchenverkauf des Fördervereins Stadtmuseum Schwabach.  Freuen Sie sich auf hausgemachte und mit viel Liebe und Engagement gebackene Kuchen für Jung und Alt, für Liebhaber des Süßen und auch des Herzhaften. Wir bieten eine breite Auswahl und hoffen wieder viele Geschmäcker zu treffen und das Getränkeangebot des Museums durch unsere Angebote zu ergänzen. Genießen Sie einen interessanten und auch lukullischen Ausflug in unser Museum.

 

 

 

 

 

Dreck unter den Fingernägeln und die Chronik des Mönches Bertold

Ein Blick in die Stadtgeschichte Schwabachs

 

2017 01 Fuehrung im goldenen Schwein

Vom Gold blenden ließen sich Mitglieder des Fördervereins Stadtmuseum Schwabach, als sie eine ganz besondere Führung durch den Leiter des Stadtmuseums Tobias Schmid durch die Sonderausstellung „Vom goldenen Schein“ erhielten. Im ersten Teil führte er die Gruppe durch die Arbeiten der Meisterschule für das Vergolderhandwerk München. Der Aufbau einer Skulptur von der Vorbereitung bis zum goldglänzenden Endprodukt war zu sehen sowie auch ein modernes Werk auf Goldgrund in vielfältigen Lackschichten, die ein interessant flirrendes Schriftenbild ergeben. Besonders lustig war es, die dreckigen Fingernägel im Klockeraltar zu entdecken – ein Scherz, den sich schon früher in der Spätgotik die Handwerker machten.

Im zweiten Teil der Führung ging es um die Ersterwähnung Schwabachs. Der Historiker Schmid stellte die Zwiefalter Chronik der Mönche Ortlieb und Berthold vor, in der Schwabach (Suabach) zum ersten Mal schriftlich Erwähnung findet und zwar im Jahr 1117. Daher feiern wir jetzt die 900 Jahre Schwabach. Damals zwang der Graf Kuno von Harburg eine Gruppe von Mönchen, die aus Böhmen kommend zurück wanderten in ihr Kloster Zwiefalten, hier in Schwabach zu nächtigen. Warum bleibt unklar und genauso gibt es keine weitere Schilderung über das Dorf Schwabach. In der Chronik wird weiter erwähnt, dass mitten in der Nacht sich der Himmel rot färbte und blutfarbige Blitze und weiße Strahlen aussandte, so dass man eine zu Boden gefallene Nadel hätte auffinden können. Na, und 700 Jahre später wurde unser Schwabach dann ja zur Nadlerstadt. Kaum zu glauben. Sehr eindrucksvoll ist der Meisterschule für das Vergolderhandwerk die Installation mit den zwei Mönchen ganz in Gold vor einem rotfarbigen Hintergrund aus Licht gelungen.

 

 

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